Architektur

Wettbewerbsteilnahme: Neubau des Münchner Gewerkschaftshauses

 

Inhalt des Wettbewerbs war die Entwicklung eines Konzepts für den geplanten Neubau des Münchner Gewerkschaftshauses in der Schwanthalerstraße 64, da dieses nicht mehr den Anforderungen eines modernen Bürogebäudes entspricht.

Unser Entwurf stellt eine neue, zeitgemäße und wie selbstverständlich erscheinende Architektur an diesen für die Gewerkschaften so traditionsreichen Ort dar. Das Nachbargebäude zur Linken, Schwantalerstraße 68, dient dabei mit seiner historischen Steinfassade als besonderer Bezugspunkt. Die überwiegend geschlossene Bebauung findet sowohl im Nachbargebäude, wie auch im Gewerkschaftshaus eine Ausnahme. Die Gebäude haben an beiden seitlichen Grundstücksgrenzen einen deutlich wahrnehmbaren Abstand und erscheinen damit als jeweilige Solitäre im Straßenraum. Der Neubau vermittelt in Höhe und Breite der Straßenfassade zwischen den beiden Nachbargebäuden. Symmetrische Rücksprünge im fünften und sechsten Obergeschoss lassen eine eigenständige Adresse entstehen. Klassische Elemente der Architektur, wie Pfeiler, Balken und Fenster bilden in ihrer reduzierten Formensprache eine zeitlos elegant wirkende Erscheinung. Dabei unterstreicht das Material Stein sowohl die baulichen Traditionen Münchens als auch die Angemessenheit für die Bauaufgabe an diesem Ort. Die klare Linienführung der neuen Architektur im Außen spiegelt die effiziente Grundrissorganisation des Inneren. Die Maßstäblichkeit der umgebenden Bebauung wird dabei ebenso aufgenommen, wie die dominierende Höhenentwicklung des Quartiers. Die entstehende Baufigur stellt damit eine städtebauliche Vernetzung anstelle einer möglichen Isolation dar.

 

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Projektdauer:

2019 - 2020

Leistungsumfang:

Wettbewerbsteilnahme

Ort:  

Münchner Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstraße 64, 80336 München