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1. Preis

Verfasser

pinkarchitektur GmbH & Co.KG, Düsseldorf

Planergruppe Oberhausen, Essen

 

   

Leitidee des Verfassers

„Die Verfasser schlagen eine klare städtebauliche Figur vor. Die Gewerbeeinheit zur Autobahn enthält ein Mobilitätsgebäude mit einem Quartiersparkhaus, das eine klare Trennung zum Wohnquartier zur Folge hat. So entstehen zwei eigenständige Entwicklungsgebiete. Dieser konzeptionelle Ansatz wird in der Jury kontrovers diskutiert. Das Erschließungssystem ist sinnfällig.

Das Wohnquartier wird durch einen zentral gelegenen gut proportionierten Quartiersplatz bestimmt und zusätzlich mit einem Bürgerhaus aufgewertet. Es kann hier ein Ort mit einer besonderen Signalwirkung entstehen. Die einzelnen Wohnhöfe sind klar konturiert und gleichzeitig differenziert gestaltet.

Verbindung und Abfolge der Freiräume werden durch Aufnahme und abstrakte Fortführung des Römergrabens – etwas abweichend von der historischen Lage – schlüssig in Szene gesetzt.

Die Positionierung des Nahversorgungszentrums ist richtig gewählt. Kritisch hinterfragt die Jury die zu geringe Grundstücksgröße.

Der Schallschutz ist in Teilbereichen nicht gelöst. Positiv ist der Gedanke eines autofreien und verkehrsberuhigten Bereichs hervorzuheben. Die Idee der kleinteiligen Wohnstruktur, z.B. Townhouses, überzeugt. Die kleinteilige Strukturfügt sich gut ein, ist maßstäblich und bereichert das Wohnungsangebot. Auch die Hofstrukturen oberhalb der Tiefgarage haben eine besondere Qualität; wenig attraktiv erscheint jedoch die unmittelbare Nähe zum Obi-Markt. Das Parken im Bereich des Vollsortimenters ist nicht ausreichend gelöst.

Die Besonderheit der Arbeit liegt in der Ausbildung von vielfältig gestalteten atmosphärenreichen Wohnhöfen.“

Auszug aus der Beurteilung des Preisgerichts

Die Verfasser schlagen eine klare städtebauliche Figur vor. Die Gewerbeeinheit zur Autobahn enthält ein Mobilitätsgebäude mit einem Quartiersparkhaus, das eine klare Trennung zum Wohnquartier zur Folge hat. So entstehen zwei eigenständige Entwicklungsgebiete. Dieser konzeptionelle Ansatz wird in der Jury kontrovers diskutiert. Das Erschließungssystem ist sinnfällig.

Das Wohnquartier wird durch einen zentral gelegenen gut proportionierten Quartiersplatz bestimmt und zusätzlich mit einem Bürgerhaus aufgewertet. Es kann hier ein Ort mit einer besonderen Signalwirkung entstehen. Die einzelnen Wohnhöfe sind klar konturiert und gleichzeitig differenziert gestaltet.

Verbindung und Abfolge der Freiräume werden durch Aufnahme und abstrakte Fortführung des Römergrabens – etwas abweichend von der historischen Lage – schlüssig in Szene gesetzt.

Die Positionierung des Nahversorgungszentrums ist richtig gewählt. Kritisch hinterfragt die Jury die zu geringe Grundstücksgröße.

Der Schallschutz ist in Teilbereichen nicht gelöst. Positiv ist der Gedanke eines autofreien und verkehrsberuhigten Bereichs hervorzuheben. Die Idee der kleinteiligen Wohnstruktur, z.B. Townhouses, überzeugt. Die kleinteilige Strukturfügt sich gut ein, ist maßstäblich und bereichert das Wohnungsangebot. Auch die Hofstrukturen oberhalb der Tiefgarage haben eine besondere Qualität; wenig attraktiv erscheint jedoch die unmittelbare Nähe zum Obi-Markt. Das Parken im Bereich des Vollsortimenters ist nicht ausreichend gelöst.

Die Besonderheit der Arbeit liegt in der Ausbildung von vielfältig gestalteten atmosphärenreichen Wohnhöfen.